Englisch Lerntipps: Richtig Vokabeln lernen - mit Erfolg ins Langzeitgedächtnis


Englisch Lerntipps: Richtig Vokabeln lernen.

Eine neue Sprache lernen mit möglichst wenig Aufwand, das wäre schön, oder? Ich möchte Ihnen in meinem heutigen Artikel ein paar Lerntipps geben, wie Sie richtig Vokabeln lernen und sie mit Erfolg und dauerhaft ins Langzeitgedächtnis speichern können.

 

Immer wieder begegnen mir Artikel, die behaupten, mit dieser Methode könne man Vokabeln lernen ohne zu büffeln. Schnell, einfach und praktisch ohne Zeitaufwand.

 

Na ja, es gibt schon Tipps, mit denen einem das Lernen leichter fällt. Ohne Aufwand geht es allerdings nicht. Man muss sich mit der Sprache befassen, die man lernen möchte, das war auch bei unserer Muttersprache so - nur war uns das damals nicht bewusst.

 

Lesen Sie nun meine Englisch Lerntipps zum Vokabeln lernen.

Lerntipps: Richtig Vokabeln lernen

1. Lernen Sie im Kontext und mit Bildern

Einzelne Wörter kann man sich meistens nur schwer merken und wie man das Wort richtig verwendet, weiß man dann leider auch noch nicht.

 

Einfacher wird es dann schon, wenn man die neue englische Vokabel in einem bestimmten Kontext gehört hat - und wenn es nur der Lehrer war, der etwas Witziges oder Außergewöhnliches gemacht hat, als er das Wort verwendet hat.

 

So etwas kann man natürlich nicht beeinflussen. Sie können aber zum einen versuchen, die neue englische Vokabel in einem ganzen Satz zu lernen. Nehmen Sie am besten gleich den Satz, indem Ihnen das Wort zum ersten Mal begnet ist. Am besten funktioniert das, wenn Sie sich auch an die Geschichte an sich erinnern.

 

Zum anderen können Sie sich einprägsame Bilder zur Vokabel vorstellen:

Zum Beispiel: Kürzlich habe ich ein Buchcover gesehen, das "Schieb das Schaf" hieß. Auf dem Cover war ein Mensch zu sehen, der ein Schaf schiebt. Auf dem Schaf stand das Wort "sheep". So etwas vergisst man nicht so schnell :-)

 

Oder: Ich konnte mir die Bedeutung des englischen Wortes "candid" lange nicht merken. Candid heißt aufrichtig. Seit ich mir ein aufrecht stehendes Bonbon zum Wort vorstelle, kann ich es mir merken. (Auf Bonbon bin ich gekommen, weil candid ein bisschen wie candy (Süßigkeit, Bonbon) klingt.)

2. Fürs Langzeitgedächtnis: Wiederholen, wiederholen, wiederholen

Unser Gehirn ist leider so gebaut, dass wir Dinge - oder eben auch Vokabeln - vergessen, wenn wir sie lange nicht benutzen. Deshalb ist es so wichtig, Vokabeln regelmäßig zu wiederholen. Nur so werden sie im Langzeitgedächtnis gespeichert.

 

Früher habe ich mir Karteikarten geschrieben (jawohl, selber und von Hand - und natürlich mit ganzen Sätzen). Vokabeln, die man kann, legt man ein Fach weiter nach hinten und die, die man nicht wusste, legt man wieder ein Fach nach vorn. Die Vokabeln in den vorderen Fächern werden öfter wiederholt als die in den hinteren Fächern.

 

Das hat leider zwei Nachteile: Erstens ist das furchtbar langweilig. Zweitens hört man die richtige Aussprache der Vokabeln nicht.

 

Heutzutage gibt es aber zum Glück auch digitale Varianten vom altbekannten Karteikasten, die meistens deutlich mehr Spaß machen. Außerdem haben die digitalen Varianten den Vorteil, dass man sich die Vokabeln zusätzlich anhören kann.

 

Besonders gut finde ich den Vokabeltrainer von Sprachenlernen24. Hier werden die Vokabeln (die natürlich auch geschrieben dastehen) vorgelesen und mit Bildern kombiniert, um den Lernprozess zu beschleunigen. Zusätzlich ist das ganze mit angenehmer Musik hinterlegt, die ebenfalls beim Lernen unterstützen soll. Lesen Sie hier meinen Testbericht zu den Kursen von Sprachenlernen24.

 

Durch die Wiederholung werden die "neuen" englischen Vokabeln schließlich im Langzeitgedächtnis gespeichert.

 

Auch sehr hilfreich - und vielleicht sogar noch besser: Jeder Sprachkurs hat einen Text- oder Dialogteil, den man sich auch anhören kann. Hier wird alles kombiniert - Sie haben einen Kontext, hören korrekte Sätze mit der richtigen Aussprache und wenn Sie möchten, können Sie den Text mitlesen. Auch als Kinder haben wir unsere Sprache so gelernt: Den ganzen Tag haben Menschen sich um uns herum oder mit uns unterhalten.

3. Finden Sie heraus, was für ein Lerntyp Sie sind

Grundsätzlich gibt es vier Lerntypen: Visuell, auditiv, kommunikativ und praktisch.

 

Knapp erklärt lernt der visuelle Typ durch Sehen, der auditive durch Hören, der kommunikative durch Sprechen bzw. Diskutieren und der praktische durch Üben und Anwenden.

 

Das heißt nun nicht, dass jeder Lerntyp nur auf die eine Art lernen kann, aber es gibt eindeutige Vorlieben. Ich zum Beispiel bin ein visueller Typ.

 

Wenn ich ein Wort nur höre, kann ich es mir nicht merken, egal, wie oft man es mir vorsagt. Ich muss es geschrieben sehen - oder mir zumindest buchstabieren lassen und mir vor meinem geistigen Auge vorstellen. Wenn ich lerne, schreibe ich Dinge meistens auch auf (von Hand!).

 

Was für ein Lerntyp sind Sie? Finden Sie es heraus, dann fällt Ihnen das Lernen deutlich leichter.

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